kvt Kassenärztliche
Vereinigung Thüringen

Coronavirus (SARS-CoV-2) - Informationen zur aktuellen Lage in Thüringen

Schwestern & MFAs zum Impfen gesucht!

Wir brauchen Sie, liebe Schwestern und MFAs! Ab 13. Januar sind COVID-19-Impfungen in zentralen Impfstellen geplant. Bei Interesse melden Sie uns bitte einzelne Tage und Zeiten, an denen Sie impfen würden.

Für diese Einsätze wird eine attraktive Stundenvergütung gezahlt.

Sollten Sie bereits Ihre Bereitschaft erklärt haben, entfällt eine erneute Meldung.

Zur Terminabstimmung setzen wir uns mit Ihnen in Verbindung.

Nach der „Nationalen Impfstrategie“ des Bundesministeriums für Gesundheit sind in der Phase 1 aufgrund der mit der Pandemie-Situation und den Impfstoffeigenschaften einhergehenden besonderen Umstände zentrale Impfstellen vorgesehen. Erst in Phase 2 kann eine Impfung in den Arztpraxen erfolgen.

    • Vergütung Impfen
    • Auszug „Nationale Impfstrategie“ des BMG

Interessierte MFAs melden sich bitte mit einer leeren E-Mail und dem Betreff: "Personal Impfstrecke" bei corona-jobsnoSpam@kvt.de.

Im Laufe der kommenden Woche erhalten Sie von der KVT ein digitales Registrierungsformular zur Anmeldung per E-Mail zugeschickt.

Impfstatistik der KV Thüringen - 15.01.21, 15 Uhr

  • Gesamtzahl bisher geimpfter Personen in Thüringer Pflegeheimen (Impfung durch mobile Impfteams): ca. 7.300*
  • Gesamtzahl bisher geimpfter Personen in den aktuell 14 Thüringer Impfstellen: ca. 2.000 (Die heutigen Impfungen für insgesamt ca. 1.000 Personen haben 14 Uhr begonnen und laufen noch. Auch für morgen und Montag sind je ca. 1.000 Impfungen geplant.)
  • geplante Impfungen durch mobile Impfteams über das Wochenende (16. und 17.01.) und am Montag, den 18.01.2021: insgesamt ca 1.400 Personen in je 2 Pflegeeinrichtungen im Saale-Holzland-Kreis und im Eichsfeldkreis sowie je 1 Pflegeeinrichtung in den Städten Gera, Weimar und Erfurt, im Landkreis Sonneberg, dem Weimarer Land, dem Wartburgkreis, dem Kyffhäuserkreis und dem Landkreis Gotha
  • Thüringer*innen, für die individuelle Impftermine in Thüringer Impfstellen vereinbart wurden: rund 42.500 Personen mit Erst- und Folgetermin.

(* Hinweis: Sie haben es beim Vergleich der Zahlen sicher bemerkt - an dieser Stelle ist uns gestern ein Fehler unterlaufen. Das haben wir korrigiert - heute erhalten Sie wieder eine korrekte Zahl.)

 

Was ist neu?

+++ Vertrag mit Bildungsministerium erweitert - gilt ab 18.01.21 +++

Der Vertrag zur Testung von Bildungspersonal wird wie folgt erweitert: Teilnahmeberechtigt sind nunmehr alle Arztpraxen, die Mitglied der KV Thüringen sind. Die Einschreibungspflicht bleibt bestehen. Die Schnelltests können ab sofort auch bei den Abschlussklassen der Gymnasien, Regel- und berufsbildenden Schulen durchgeführt werden. Dabei sollten sich Praxen und Schulen zu regelmäßigen Tests verständigen.

Beachten Sie bitte weiterhin:

  • Testungen von Schülern finden vor Ort an den Schulen statt,
  • Testungen von Tagesmüttern finden in Ihren Praxen statt,
  • Testungen von sämtlichem anderen Personal sowohl von a) Schulen, von b) Kindertageseinrichtungen und von c) stationären und teilstationären Einrichtungen der Erziehungshilfe können sowohl vor Ort wie auch in Ihren Praxen stattfinden.

Für die Anmeldung schicken Sie bitte eine E-Mail mit Ihren Kontaktdaten und der Angabe, ob Sie für die Testung von eigenen oder auch von fremden Patient*innen zur Verfügung stehen, an: corona-umfragenoSpam@kvt.de

Weiter Informationen auf den Seiten des TMBJS

+++ Ausweitung Kinderkrankengeld +++

Kinderkrankengeld können Eltern in diesem Jahr auch erhalten, wenn Schule oder Kita coronabedingt geschlossen sind. Zudem wird der Anspruch auf zusätzliche Tage ausgeweitet. Das hat der Deutsche Bundestag am Donnerstag beschlossen. Eltern benötigen in dem Fall keine ärztliche Bescheinigung, sondern eine Bestätigung der Einrichtung, wenn die Krankenkasse dies verlangt. Mehr dazu…

+++ neue STIKO-Empfehlung zu Corona-Impfungen +++

Die STIKO-Empfehlung zur COVID-19-Impfung wurde zwar Anfang Januar erst im Epidemiologischen Bulletin veröffentlicht, zugleich auch das erste Mal aktualisiert. Die Erkenntnisse zum COVID-19-Impfstoff von Moderna und aktuelle Daten zu Comirnaty® wurden aufgenommen. Zusätzlich wurde für die Impfindikationen darauf hingewiesen, dass seltene Indikationen, welche nicht ausdrücklich erfasst sind, nach medizinischen Aspekten in das Schema eingeordnet werden sollen. Für die Impfabstände wird auf den maximalen Zeitraum von 42 Tagen (durch Zulassungsstudien abgedeckt) hingewiesen. Lesen Sie hier die vollständige Empfehlung

+++ Terminanforderung Corona-Abstriche – neue Faxnummern +++

Zur Verfügung stehen Ihnen ab sofort folgende Faxnummern:

  • 03643 559 98 – 101
  • 03643 559 98 – 103
  • 03643 559 98 – 104
  • 03643 559 98 – 105

Dazu: angepasstes Faxformular 8.0

Bitte beachten Sie, dass nach positiven Schnelltests ein Abstrich für einen PCR-Test durchgeführt wird. Erledigen Sie das bitte zeitnah selbst. Patient*innen zum PCR-Abstrich bitte nicht an das Gesundheitsamt verweisen.


+++ Erneuter Hinweis auf Antworten zu vielen Fragen +++

Aus unserer „Übersicht der COVID-19-Test-Konstellationen“, die wir prominent auf der Corona-Startseite

 

https://www.kv-thueringen.de/corona oben rechts platziert haben, ergeben sich viele Antworten auf Fragen von Ihnen.

 

+++ Meldungen von Praxisschließungen aufgrund Quarantäne +++

Die Meldungen an die KV Thüringen richten Sie bitte

+++ Antikörperstudie COVID‑PraxImmun – nächster Testzeitraum +++

Der nächste Testzeitraum ist für Februar vorgesehen, wir bitten die Teilnehmer*innen dazu, die Materialien zu prüfen und bereitzulegen.

+++ In Kürze +++

  • kv.dox ab sofort bestellbar: Praxen können den Kommunikationsdienst kv.dox ab sofort bestellen, einrichten und nutzen. Näheres dazu in der beigefügten KV-InfoAktuell 13.
  • Veröffentlichung der neuen IT-Sicherheitsrichtlinie für Arztpraxen: Die KBV hat eine Richtlinie zur Datensicherheit erstellt, um IT-Systeme und sensible Daten in den Praxen noch besser zu schützen. So sollen klare Vorgaben dabei helfen, Patientendaten noch sicherer zu verwalten und Risiken wie Datenverlust oder Betriebsausfall zu minimieren. Mehr dazu auf den Seiten der KBV.
  • Neues Zweitmeinungsverfahren seit 12.01.2021
  • Vorab-Info: neue Formulare für DMP ab 01.04.21: Bitte verwenden Sie ab 01.04.2021 für die Disease-Management-Programme ausschließlich die neuen, indikationsübergreifenden Teilnahme-/Einwilligungserklärungen mit dem Formularschlüssel 070E.


Verdacht einer Infektion mit SARS-CoV-2 - Was tun?

Patient meldet sich telefonisch

Wenn Ihnen ein Patient telefonisch mitteilt, dass er befürchtet, sich mit dem neuartigen Cornavirus angesteckt zu haben, erfolgt zunächst die Abfrage jeglicher mit COVID-19 vereinbarer Symptome gemäß RKI-Schema.

Erfüllt der Patient eines der RKI-Testkriterien, dann bestehen drei  Möglichkeiten zum Testen:

  •  bei einem regionalen Abstrich-Stützpunkt (ASP);  telefonisch über die bekannte Prio-Nummer des Bereitschaftsdienstes; per Fax unter der Nummer 03643 4950-450 mit dem Fax-Formular "Terminanforderung einer Arztpraxis für Abstrich von Patienten" oder der Patient kann selbst über die kostenfreie Rufnummer 116117 anfragen.
  • Arzt fährt zum Patienten nach Hause, um bei ihm einen Abstrich vorzunehmen.
  • Arzt bestellt den Patienten zu einer speziellen Sprechstunde in die Praxis und nimmt dort den Abstrich vor.

Das korrekte Vorgehen ist überblicksartig auf folgendem Flussschema dargestellt.

Patient kommt ohne Anmeldung in Ihre Praxis

Diesen Fall sollten Sie möglichst vermeiden, z. B. durch einen Aushang an der Praxistür (s. Link rechts: "Praxisaushang für Ihre Patienten"). Kommt er doch vor, geben KBV und Robert Koch-Institut (RKI) dafür folgende Hinweise:

  • Der Patient wird sofort mit Mund-Nasen-Schutz versorgt und in einen separaten Bereich geführt. Das Praxispersonal hält möglichst einen Abstand von mindestens1,50 Meter und trägt Schutzausrüstung je nach Risikoabwägung. 
  • Das Personal erfragt  jegliche mit COVID-19 vereinbarer Symptome und epidemiologische Zusammenhänge gemäß den Testkriterien des RKI. Zu den Symptomen zählen neben Husten, Halsschmerzen und laufender Nase auch Geruchs- und Geschmacksstörungen, Fieber, allgemeine Schwäche, Schmerzen und Durchfall.

  • Trifft eines dieser beiden  meldepflichtigen Verdachtsfälle zu, meldet die Praxis dies dem zuständigen Gesundheitsamt. Die Meldung – inklusive Name und Kontaktdaten der betroffenen Person – muss innerhalb von 24 Stunden erfolgen.

  • Der Arzt untersucht den Patienten – besondere Schutzmaßnahmen (FFP2-Maske, Handschuhe, Schutzkittel und -brille) sind insbesondere bei Auskultation und Abstrichentnahme erforderlich.

  • Erfüllt der Patient eines der RKI-Testkriterien, veranlasst der Arzt eine labordiagnostische Abklärung auf SARS-CoV-2: Rachenabstrich, Absprache mit Labor und ggf. weitere Diagnostik beispielsweise auf Influenza. .

  • Fälle, bei denen ein klinischer Verdacht vorliegt oder eine Infektion nachgewiesen wurde, sind mit der Ziffer 88240 je Behandlungstag zu kennzeichnen. Dies ist wichtig für die Erstattung der Behandlungskosten.

Das korrekte Vorgehen ist überblicksartig auf folgendem Flussschema dargestellt.

Wenn eine Einweisung ins Krankenhaus nötig ist

Bitte informieren Sie das Krankenhaus vorab und klären Sie mögliche Transportkapazitäten:

  • Bitte kein Transport mit öffentlichen Verkehrsmitteln!

  • Ist eine Fahrt mit dem eigenem Kfz möglich?

  • Ist ein Transport mit gesondertem Infektionstransport möglich?

  • Bei vitaler Instabilität fordern Sie bitte den Rettungsdienst an!

Bitte legen Sie besonderes Augenmerk auf ressourcenschonenden Einsatz vorhandener Transportmöglichkeiten. Vordringlichstes Ziel ist die Aufrechterhaltung des Regelrettungsdienstes!

 


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