kvt Kassenärztliche
Vereinigung Thüringen

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Intravitreale Medikamenteneingabe

Hier finden Sie alle Informationen zu einer Genehmigung zur Ausführung und Abrechnung von intravitrealen Medikamenteneingaben im Rahmen der vertragsärztlichen Versorgung.

Die Qualitätssicherungsvereinbarung zur intravitrealen Medikamenteneingabe wurde zum 1. Oktober 2019 an einigen Stellen angepasst.

Durch die Aufnahme der optischen Kohärenztomographie (OCT) in die vertragsärztliche Versorgung kann die OCT künftig zur Diagnostik und Therapiesteuerung bei der intravitrealen Medikamenteneingabe eingesetzt werden. Für die fachliche Befähigung muss daher nun zusätzlich der Nachweis von OCT-Untersuchungen am Augenhintergrund erbracht werden. Für Ärzte, die bereits vor dem 1. Oktober 2019 über eine Abrechnungsgenehmigung zur Durchführung und Abrechnung der intravitrealen Medikamenteneingabe verfügten, ist kein gesonderter Nachweis notwendig.

Für den bislang obligatorisch vorgeschriebenen vierstündigen Kurs können stattdessen auch nach dem 1. Januar 2010 erworbene Kenntnisse, Erfahrungen und Fertigkeiten über die Indikationsstellung und Durchführung von intravitrealen Medikamenteneingaben oder die selbstständige Durchführung von 100 intravitrealen Medikamenteneingaben anerkannt werden.

Bei der Überprüfung der ärztlichen Dokumentation wird künftig auch die OCT berücksichtigt. Darüber hinaus wird bei beanstandungsfreier Überprüfung der ärztlichen Dokumentation eines Arztes die Dokumentationsprüfung für einen Zeitraum von drei Jahren ausgesetzt.