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    30.01.2019

    Veranlassung von Untersuchungen auf Anforderung des Universitätsklinikums Jena (UKJ)

    Zunehmend berichten uns Mitglieder darüber, dass Ärzte aus Hochschulambulanzen des UKJ den niedergelassenen Ärzten Leistungsanforderungen zusenden, die mit dem Behandlungsgeschehen der Niedergelassenen nicht im Zusammenhang stehen.

    Beispiel:„Zur Abklärung eines V. a. chronisch-entzündliche ZNS-Erkrankung bitten wir höflichst um Veranlassung einer MRT des Schädels, der HWS und der BWS, da uns die Kosten als Hochschulambulanz durch die Krankenkasse nicht erstattet werden.“

    Eine Rückfrage bei den Krankenkassen hatte ergeben, dass die Vorgehensweise der Hochschulambulanzen des UKJ für die Krankenkasse nicht nachvollziehbar und nicht korrekt ist. Aufgrund der bestehenden Vereinbarung mit den Hochschulambulanzen ist eine Veranlassung von Leistungen nach extern nur möglich, wenn das Fachgebiet nicht vertreten ist. Dieser Umstand muss sich dann aber genau aus der Anforderung ergeben. Das UKJ wurde auf die Einhaltung der Vereinbarung seitens der Krankenkasse hingewiesen. Vertragsärzte sind also nicht verpflichtet, generell Leistungen für das UKJ auf dessen Wunsch hin zu erbringen. Aufgrund der gesetzlichen Institutsermächtigung ist die Uniklinik Jena mit ihren Hochschulambulanzen grundsätzlich verpflichtet, alle erforderlichen Leistungen, die im Zusammenhang mit der betreffenden Erkrankung stehen, selbst zu erbringen. Es ist keine Rechtsgrundlage ersichtlich, dass diese Leistungen in den niedergelassenen Bereich vermittelt werden.

    Ihre Ansprechpartnerin: Ass. jur. Sabine Zollweg, Telefon 03643 559-144

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