kvt Kassenärztliche
Vereinigung Thüringen

Hier erfahren Sie die neuesten EBM-Änderungen mit ausführlichen Erläuterungen bzw. wichtigen Abrechnungshinweisen:

Änderung der GOP 32816 (Corona-PCR-Test) zum 01.07.2020

Der Erweiterte Bewertungsausschuss hat gegen die Stimmen der Ärzteseite eine Abwertung sowie weitere Anpassungen der GOP 32816 zum 1. Juli 2020 beschlossen:

  • Änderung der Bewertung von 59,00 auf 39,40 Euro,

  • Begrenzung der Berechnungsfähigkeit auf höchstens fünfmal im Behandlungsfall,

  • Klarstellung und Abgrenzung von den sogenannten Massen- oder Reihentests nach der aktuellen Bundesverordnung: Die Untersuchung nach der Gebührenordnungsposition 32816 ist nur bei Patienten mit einer akuten Covid-19 assoziierten Symptomatik und / oder bei klinischen und radiologischen Hinweisen auf eine virale Pneumonie unter Angabe einer medizinischen Begründung berechnungsfähig.

Mehr zum Thema:

 

Corona-Warn-App - Bewertungsausschuss beschließt zum 15.06.2020 neue Leistungen im EBM

  • Für das Gespräch im Zusammenhang mit einer möglichen Testung und/oder dem Abstrich durch niedergelassene Ärzte: neue GOP 02402 mit 91 Punkten (+ GOP 32006 nicht vergessen anzugeben)
  • Kodierung nach ICD U99.0 + Z11
  • Keine Abrechnung der GOP 88240
  • Ausstellen eines neuen Musters 10C: Bis zu dessen Verfügbarkeit wird weiterhin Muster 10 verwendet und mit dem Hinweis "Corona-Warn-App" oder GOP "32811" versehen. Die Übermittlung der Probe erfolgt mit diesem Überweisungsschein.
  • Annahme der Laborüberweisung, Erbringung des PCR-Tests und Abrechnung der neuen GOP 32811 (Leistungsinhalt analog bisheriger GOP 32816, Bewertung 39,40 €) durch den Laborarzt + GOP 40101 für Versand- und Untersuchungsmaterial
  • Die KV Thüringen setzt dann die neue GOP 12221 mit 14 Punkten (statt GOP 12220) zur GOP 32811 hinzu.

Die Details zu den Gebührenordnungspositionen entnehmen Sie bitte dem Beschlusstext.

 

    EBM-Änderungen Versandkosten im Kapitel 40 EBM zum 01.07.2020

    EBM-Änderungen Psychotherapie zum 01.04.2020

    EBM-Reform zum 01.04.2020 beschlossen

    Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der GKV-Spitzenverband haben sich im Erweiterten Bewertungsausschuss auf eine EBM-Reform geeinigt. Der EBM wird an einigen Stellen zum 01.04.2020 angepasst. Die KBV hat dazu eine extra Seite auf deren Internetseiten veröffentlicht: https://www.kbv.de/html/weiterentwicklung-ebm.php (Hinweis: diese Seite wird regelmäßig durch die KBV aktualisiert.

    EBM-Änderungen zum 01.01.2020

    Kein Gutachterverfahren mehr für Gruppentherapien

    Seit 23.11.2019 findet für Gruppentherapien nach der Psychotherapie – Richtlinie kein Gutachterverfahren mehr statt. Durch eine Änderung des § 92 Absatz 6a des SGB V tritt mit Verkündung des Psychotherapeutenausbildungsreformgesetzes im Bundesgesetzblatt die Regelung in Kraft.

    Eine Anpassung der Psychotherapie – Richtlinie und der Psychotherapie – Vereinbarung steht noch aus, jedoch haben die bestehenden Rahmenbedingungen zum Antragsverfahren von Gruppentherapie weiterhin Bestand.

    Kombinationsbehandlungen aus Einzel- und Gruppentherapie sind von der Gesetzesänderung nicht betroffen. Der Umgang mit diesen Behandlungen wird Gegenstand der Beratungen des Gemeinsamen Bundesausschusses werden.

    EBM-Änderungen rückwirkend zum 01.04.2019 und 14.06.2019 sowie zum 01.07.2019

    EBM-Änderungen mit Wirkung zum 01.01. (rückwirkend) und zum 01.04.2019

    EBM-Änderungen mit Wirkung vom 01.04.2019 (BA-Beschlüsse v. 29.03.2019)

    Die EBM-Änderungen zum 01.04.2019 auf einen Blick

    Der Bewertungsausschuss hat am 29.03.2019 zu folgenden Themen Beschlüsse gefasst:

    • Anpassung der Gesundheitsuntersuchungen,
    • Anpassung des Darmkrebs-Screenings,
    • Psychiatrische häusliche Krankenpflege,
    • Hornhautvernetzung mit Riboflavon bei Karatokonus,
    • Anpassung der Videosprechstunde gemäß Pflegepersonal-Stärkungsgesetz.


    Bei der Gesundheitsuntersuchung achten Sie bitte auf Folgendes:

    Für die Gesundheitsuntersuchung ab 35 Jahren gilt ab dem 01.04.2019 das neue Untersuchungsintervall von drei Jahren. Das bedeutet, dass Sie ab dem 01.04.2019 eine Gesundheitsuntersuchung abrechnen können, wenn der betreffende Patient in den Jahren 2017, 2018 und 2019 noch keine Gesundheitsuntersuchung von Ihnen erhalten hat.

    Hier die entsprechenden Beschlüsse im Wortlaut sowie die aktuelle Gesundheitsunterschungs-Richtlinie, in deren Anlage 1 die Inhalte der Gesundheitsuntersuchung aufgeführt sind: